Mein innere Rastlosigkeit führte mich an verschiedenste Orte des Sports und der Bewegung: Fitnessstudio, Tanzstudio, VHS, Hochschulsport, Yogastudio… und wieder von vorne. Nie habe ich längerfristig Spaß an einer Sache gehabt und damit Mitgliedschaften verschenkt oder Kurse abgebrochen. So auch mein erster Präventionskurs bei Soulyoga: 2012 wollte ich mir erneut beweisen, dass ich etwas durchziehen kann. Fehlanzeige! Auch diesen Kurs habe ich nie zu Ende geführt…

Letztlich führten ein stressiger Alltag und mentale Belastungen mit körperlichen Beschwerden immer mehr zu dem Wunsch nach Ausgeglichenheit, Ruhe und Frieden. Und diesen Zustand fand ich mehr und mehr auf der Matte und spürte mit jeder Yogaklasse wie heilsam diese 90 Minuten für mich sind.

Jede Hotyoga-Stunde fordert mich körperlich und mental heraus. In den 90 Minuten überwinde ich meinen inneren Schweinehund und lerne gleichzeitig meine Grenzen besser kennen und einzuschätzen. Gleichzeitig kann ich all das ausschwitzen und loswerden, was mich belastet.

Ich bin sehr glücklich diese Erfahrung gemacht zu haben und seit dem weiß ich, dass meine Rastlosigkeit und Bewegungsdrang Ausdruck permanenter Überlastung sind. Und ich weiß, dass ich allein dafür sorgen muss, meinen Körper und Geist zu entschleunigen und auszugleichen.

Wenn mich jetzt jemand fragt, was Yoga für mich bedeutet würde ich sagen: „Ich fühle mich mit mir selbst verbunden, Kopf und Körper sind wieder eins.“ Und dieses Gefühl möchte ich nie mehr missen.