Mein erster Kontakt mit Yoga fand vor einigen Jahren im Fitness-Studio statt.
Ohne irgend etwas über Yoga zu wissen spürte ich damals, dass die Yogapraxis nicht nur den Körper anspricht, sondern auch auf anderen Ebenen positiv auf mich wirkt. In den folgenden Jahren habe ich bei verschiedenen Lehrern unterschiedliche Arten Yoga zu üben kennengelernt.
2013 beschloss ich Yoga mehr Raum in meinem Leben zu geben und diesem Gefühl „ Yoga tut mir gut“ auf den Grund zu gehen.

Im Februar habe ich meine 3-jährige Ausbildung (800hrs) zur Vijñāna Yoga Lehrerin bei Shirley Woods in Amsterdam abgeschlossen.
Eine grundlegende Erkenntnis meiner intensiven Beschäftigung mit Yoga:
Die Essenz der Lehre des Yoga liegt im Üben.

Wenn wir Yoga praktizieren versammeln wir unseren Körper, Atem und Geist auf der Matte. Wir nehmen den Körper wahr, in Bewegung und Ruhe. Wir betrachten den Atem im Körper. In der Aufmerksamkeit für Atem und Körper findet der Geist Ruhe und Raum. So wird das Üben selbst zum Ziel.
Immer wenn wir üben geben wir Yoga den Raum und die Zeit stattzufinden.
Wir bringen alles was uns ausmacht mit auf die Matte. Dort berührt Yoga in jedem Moment des Übens alle Anteile unserer Person.

„The mind directs itself to the practice; the body awaits the practice; the heart embraces the practice with all its might.“
(The heart of practice. Understanding Yoga from inside. Orit Sen-Gupta, Vijnana Books, 2012, p.106)

Meine eigene Begeisterung für Yoga möchte ich gerne mit Euch teilen und etwas von dem weitergeben, was ich selbst über Yoga und durch Yoga lerne.

Nehmt Euch Zeit, lasst uns üben!