Schon lange wollte ich Yoga einmal ausprobieren, da ich mir recht sicher war, dass es mir gefallen würde. Recht hatte ich, wenn ich auch zunächst nicht wirklich wusste, warum. Erstmalig ging ich dann Mitte 2013 zum Iyengar-Yoga und obwohl es mir wirklich sehr gut tat, blieb ich nicht dabei – vor allem, weil ich dort eher fror.

An einem kalten und grauen Herbstnachmittag im Oktober 2013 machte ich dann den 2. Yoga-Anlauf und besuchte das Soulyoga Studio in Dortmund. Sofort war ich Feuer und Flamme und ging fortan regelmäßig – die Hitze, das Schwitzen, die Möglichkeit, den Kopf einmal auszuschalten und an körperliche Grenzen zu gehen … und diese zu überwinden, machten mich süchtig.

Da ich gerne wissen wollte, was es in der Yogawelt noch für andere Stile gibt, besuchte ich auch die Vinyasa- und Forrest Yoga-Klassen im Studio. Der Stil des Forrest-Yoga, den man auch bei angenehmen 30° praktiziert, nahm mich dann noch einmal ganz besonders gefangen: Der therapeutische und fordernde Aspekt dieses Stils der dabei aber gleichzeitig jedem zugänglich ist, überzeugte mich. Er überzeugte mich sogar so sehr, dass ich mich dazu entschloss, selbst Forrest-Yoga-Lehrerin zu werden. Die Ausbildung in San Francisco schloss ich Ende März 2015 ab und unterrichte seither mit unendlich viel Freude im Soulyoga Studio Dortmund.